Wir wehren uns!
Immer wieder Einbrüche in der Kolonie Wiesengrund Nord e.V. in Berlin Mitte
Wir sind eine kleine Gartenkolonie im Herzen Berlins und wollen eigentlich nur unsere Ruhe und unseren Frieden. Beides wird in letzter Zeit erheblich durch Einbrüche in unsere Lauben gestört.
Im letzten Winter gab es 11 Laubeneinbrüche. Von Diebstahl und Vandalismus waren sie alle mehr oder weniger betroffen.
Dabei werden die Einbrecher immer dreister. Sie ziehen teilweise in vermeintlich leer stehende Lauben ein, und wohnen dort über mehrere Tage, bereiten sich ihr Essen auf einem Campingkocher und lassen es sich gut gehen.
Der Einbrecher stand nachts im Schlafzimmer
In der Nacht vom 02.05. zum 03.05.2008 wurde wiederum eingebrochen, obwohl unsere Kolonie von Wohnhäusern umgeben ist, zerstörten Einbrecher fast die gesamte Einrichtung einer Laube. Leider hat es niemand gehört, sonst hätte das Schlimmste vielleicht verhindert werden können.
Wie dreist Einbrecher sein können erzählte uns ein Nachbar aus der angrenzenden Kolonie Sandkrug, der aufwachte, als ihm jemand mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtete. Der Einbrecher stand einfach im Schlafzimmer. Der Täter gab darauf hin natürlich Fersengeld.
Wir wehren uns!
Daher haben jetzt engagierte Mitglieder des Vereins eine Art Bürgerwehr organisiert. Sie patroullieren in der Nacht durch die Kolonie um weitere Einbrüche zu verhindern. Bei einem der ersten nächtlichen Rundgänge durch die Kolonie entdeckten sie auch gleich ein Versteck der Einbrecher und stellten Einbruchswerkzeuge sicher, die in einem Gebüsch versteckt waren.
Unsere Bitte
Liebe Leser dieser Internetseite,
unsere Gärten liegen uns sehr am Herzen, daher verbreitet diese Seite in allen Euch bekannten Foren, News-Groups, social networks. Gebt die URL weiter an Freunde und Familie, wendet Euch an die Medien oder einfach nur an Euren Lieblingspodcast.
Wir wollen Öffentlichkeit und Aufmerksamkeitm denn wir wollen uns das nicht länger gefallen lassen.
Also, egal wo Ihr hört oder seht, dass einbrecher am Werk sind. Verschließt nicht die Augen, meldet den Einbruch an die nächste Polizeidienststelle, damit Schlimmeres verhindert werden kann.
Artikel der Berliner Morgenpost vom 28.05.2008